Aktuelles Video

September 2012

Durchbruch im Eurasischen Integrationsprozess

Während der seit dem Zerfall der UdSSR vergangenen zwanzig Jahre, die für alle Staaten der ehemali-gen Union sehr schwer waren hatte die gesamte postsowjetische Region vor dem Hintergrund regiona-ler und globaler Transformationen schmerzhafte Prozesse zu bewältigen. Versuche einer Reintegration der GUS-Staaten blieben lange Zeit erfolglos, da die Regierenden der nunmehr unabhängigen Staaten zu einem Zusammenschluss unter den neuen Bedingungen noch nicht bereit waren. Die Gründung einer Zollunion zwischen der Russischen Föderation, Belarus und Kasachstan im Jahre 2010, innerhalb derer die drei Staaten sich auf einen gemeinsamen Zollkodex und vereinheitlichte Zolltarife gegenüber Drittstaaten einigten, überraschte viele. Mit diesem Ereignis, welches ohne Übertreibung einen Durch-bruch in der Integrationspolitik darstellte und auf das die Gründung des Einheitlichen Wirtschaftsraums und eines supranationalen Verwaltungsinstituts, der Eurasischen Wirtschaftskommission, folgte, begann eine neue Etappe in der Entwicklung der postsowjetischen Region. Die Staatschefs des Einheitlichen Wirtschaftsraums vereinbarten, bis 2015 eine Eurasische Wirtschaftsunion und als längerfristiges Ziel eine Eurasische Union aufzubauen. Dies wird die GUS-Region in politischer und wirtschaftlicher Hin-sicht völlig verändern und ihre Position in der Welt entscheidend stärken.

 

Hier können Sie den kompletten Text herunterladen:

 

DE | RU

© 2011 «Friedrich Ebert Stiftung»

Создание и продвижение сайта: "SEO Factory"