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Juli , 2014

Autor: Florian Willershausen

Der am 21. Mai in Shanghai geschlossene russisch-chinesische Gas-Vertrag stellt keine Gefährdung der europäischen Energiesicherheit dar. Russland wird frühestens ab 2018 Erdgas nach China exportieren, das aus noch zu erschließenden Quellen stammt. Das für den Export in die EU zur Verfügung stehende Gasvolumen ist nicht betroffen. Zugleich gibt es in Russland massive Zweifel an der Profitabilität der Vereinbarung, da der Vertrag hohe Investitionen erforderlich macht. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hat Moskau zur Demonstration außenpolitischer Unabhängigkeit vermutlich einen zu geringen Preis akzeptiert.

 

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April , 2014

Autor: Kokorin Alexey and Anna Korppoo

In September 2013, Russia adopted a domestic greenhouse gas (GHG) emissions target that limits emissions to 75 per cent of the 1990 level by 2020. The structure and trends of the past and future national GHG emissions are analysed based on the recent lower growth assumption of the national economy. This makes the target achievable given that: technological emission reduction opportunities are used effectively; non-economic risks that can drive GHG emissions to exceed business-as-usual scenarios are eliminated; and the use of carbon instruments is accelerated.
 
Understanding the costs of climate change to the national economy could make expenditure on mitigation acceptable and thus facilitate establishing an ambitious post-2020 goal. The lack of information on these costs is the basic reason for Russia’s quiescence on climate mitigation. Any future international climate agreement will fail to change this without awareness of the risks of climate change for the Russian Federation; As a result, Russia is unlikely to proceed beyond the »economically viable« development path almost equivalent to its business-as-usual trajectory, which rejects the additional costs associated with emission reductions. This is more or less equivalent to the adopted domestic target, depending to some extent on which of the existing policies proves to be viable in practice.
 

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Marz , 2014

Autor: Gerasimova Elena

Im Mai 2012 wurde die Idee des Präsidenten der Russischen Föderation publik gemacht, in Russland Betriebsräte einzuführen. Ein Jahr später, im Mai 2013, wurde ein Gesetz über Änderungen in den Rechtsakten verabschiedet, die das Verfahren zur Gründung von Betriebsräten und deren Befugnisse regeln. Bis dahin hatten im postsowjetischen Russland die Gewerkschaften die Interessen der Arbeitnehmer in den Arbeitsbeziehungen allein vertreten. In früheren Perioden der sowjetischen Geschichte hatte es indessen auch andere Formen der Interessenvertretung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer gegeben.

 

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Januar , 2014

Autor: Hans-Joachim Spanger

Russland hat sich in der globalen Entwicklungskooperation von Nehmer- zum Geberland gewandelt. Dies entspricht auch dem eigenen Selbstverständnis als Großmacht. Ein wesentlicher Teil russischer Entwicklungsgelder fließt durch multilaterale Kanäle. Durch Übernahme von OECD-Standards hat Russland es bislang vermieden, entwicklungspolitische Sonderwege einzuschlagen.

 

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Dezember , 2013

Autor: Vladislav Belov

Es ist Tradition, die Bundestagswahlen als Beginn einer neuen Etappe in den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland zu betrachten. Auch die jüngsten Wahlen, die am 22. September dieses Jahres stattfanden, bilden da keine Ausnahme. Zu ihren Besonderheiten gehören die Niederlage der Freien Demokraten (FDP), des bisherigen Koalitionspartners der CDU/CSU, die zum ersten Mal nicht den Weg in das Parlament schafften, sowie der Umstand, dass sich die Siegeseuphorie der Christdemokraten mit Angela Merkel an der Spitze sehr schnell verflüchtigte. Durch das Wahlergebnis ist eine Situation entstanden, die einem Patt ähnlich ist, wobei sich der Hauptsieger gezwungen sieht, entweder seinem Hauptopponenten, der SPD, ganz offensichtliche Zugeständnisse zu machen oder mit einem anderen unbequemen potentiellen Partner, den Grünen, zu verhandeln, um keine vorfristigen Wahlen zuzulassen und sicherzustellen, dass es eine handlungsfähige Koalition gibt, die das heutige Deutschland zweifellos braucht.

 

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Oktober , 2013

Autor: Andrey Makarychev

When dealing with Russia, German diplomacy faces two competing realities, each sustained by explicit political messages addressed to Berlin. On one hand, since fall 2011 the anti-Putin opposition has not only drastically increased its public activities within Russia, but is also trying to reach European – and especially German – audiences. On the other hand, on a daily basis Berlin deals with representatives of the Russian government who develop their own discourse containing strong messages addressed to their German counterparts.

 

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Marz , 2013

Autor: Andrei Zagorski

Relations between Russia and East Central European (ECE) nations have transformed fundamentally over the last 20 years. In 2011 and 2012, the Friedrich-Ebert-Stiftung has launched a series of dialogues to assess the nature of this transformation. What can, what should be done to improve relations between Russia and ECE nations? The policy paper, drafted by 17 experts from the region, recommends intensifying and institutionalizing political dialogue, without avoiding difficult issues.

 

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Oktober , 2012

Nationalists in Russia differ not only in terms of the degree of their radicalism, but also depending on the nationalists of what “nation” they are. The Russian Ultra-Right has undergone a significant evolution during the turbulent post-Soviet period. The purport of this article is a brief characteristic of the state of the radical wing of the movement of Russian nationalists during the period of mass protests that accompanied the transition from Dmitry Medvedev's to Vladimir Putin’s presidency.

 

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September , 2012

Autor: Andrej Schkurenko

Während der seit dem Zerfall der UdSSR vergangenen zwanzig Jahre, die für alle Staaten der ehemali-gen Union sehr schwer waren hatte die gesamte postsowjetische Region vor dem Hintergrund regiona-ler und globaler Transformationen schmerzhafte Prozesse zu bewältigen. Versuche einer Reintegration der GUS-Staaten blieben lange Zeit erfolglos, da die Regierenden der nunmehr unabhängigen Staaten zu einem Zusammenschluss unter den neuen Bedingungen noch nicht bereit waren. Die Gründung einer Zollunion zwischen der Russischen Föderation, Belarus und Kasachstan im Jahre 2010, innerhalb derer die drei Staaten sich auf einen gemeinsamen Zollkodex und vereinheitlichte Zolltarife gegenüber Drittstaaten einigten, überraschte viele. Mit diesem Ereignis, welches ohne Übertreibung einen Durch-bruch in der Integrationspolitik darstellte und auf das die Gründung des Einheitlichen Wirtschaftsraums und eines supranationalen Verwaltungsinstituts, der Eurasischen Wirtschaftskommission, folgte, begann eine neue Etappe in der Entwicklung der postsowjetischen Region. Die Staatschefs des Einheitlichen Wirtschaftsraums vereinbarten, bis 2015 eine Eurasische Wirtschaftsunion und als längerfristiges Ziel eine Eurasische Union aufzubauen. Dies wird die GUS-Region in politischer und wirtschaftlicher Hin-sicht völlig verändern und ihre Position in der Welt entscheidend stärken.

 

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Juli , 2012

Autor: Alexander Buzgalin

Der russische Winter 2011-2012 war in politischer Hinsicht sehr bewegt. Man könnte meinen, es gäbe keinen Grund dafür, denn die schon vorabentschiedenen Ergebnisse der Parlaments- und Präsident-schaftswahlen hatten sich bestätigt, sowohl Einiges Russland, als auch Wladimir Putin bleiben an der Macht. Und doch- die vielen Tausend Menschen, die in Moskau zu Demonstrationen und Kundgebun-gen auf die Straße gingen, und zwar monatelang, lassen uns an der Eindeutigkeit der Situation zweifeln.

 

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