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Den Bewerbungsaufruf für das fünfte Egon Bahr Fellowship ist online. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.

Bitte verfassen Sie Ihre Bewerbung in englischer Sprache. Senden sie Ihr Motivationsschreiben, einem kurzen Lebenslauf und die Nennung Ihre Arbeitsgruppen-Prioritäten and simon.rupprecht[at]fesmos.ru.

 


Bewerbungsausschreibung zur Konferenzteilnahme: 

„Lehren der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und modernen Medien in Russland und Deutschland“

 17.-21. Oktober 2016, Moskau, Perm (Russland)

Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Russischen Föderation und die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs organisieren gemeinsam mit dem Russischen Staatsarchiv für sozial-politische Geschichte (RGASPI) und mit Unterstützung des Menschenrechtsrats beim Präsidenten der Russischen Föderation eine deutsch-russische Konferenz zum Thema: „Lehren der Vergangenheit: Totalitarismus in Museen, Gedenkstätten, Archiven und Medien in modernen Russland und Deutschland“

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch (mit Simultanübersetzung).  

Die Konferenz findet vom 17. bis 21. Oktober 2016 in  Perm statt und richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktoranden und Postdocs aller Fachrichtungen aus Deutschland und Russland, die sich mit den folgenden Themen wissenschaftlich befassen:

·         Erinnerung an Gewalt und Verbrechen totalitärer Regime des 20. Jahrhunderts;

·         Gedenkstättenarbeit und Umgang mit KZ - Gedenkstätten;

·         Alltag und Totalitarismus;

·         Totalitarismus im Spiegel der Geisteswissenschaften: Forschungsfelder, Begriffe,  

·         Methoden und Kontroversen.

 

Die Konferenz fragt nach Strategien und Praktiken des Erinnerns an den Totalitarismus im modernen Russland und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Museumsarbeit und Medien-Berichterstattung. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Zeit des Stalinismus, des Nationalsozialismus und die Frühphase der DDR. Durch eine vergleichende Betrachtung sollen Gemeinsamkeiten sowie Spezifika der sowjetischen und deutschen Geschichte erarbeitet werden. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Entwicklung der entsprechenden Geschichtsschreibung wie auch die Entstehung der jeweiligen Erinnerungs- und Geschichtskultur in Deutschland und Russland.

Die Konferenz bietet allen Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre wissenschaftliche Arbeit in Form eines Kurzreferates (ca. 20 min.) vorzustellen und zu diskutieren. Ferner ist ein Rahmenprogramm bestehend aus Vorträgen und Exkursionen vorgesehen. Vor allem ist der Besuch von Museum und Gedenkstätte in ehemaligem Arbeitslager „Perm 36“ geplant.  Dabei werden die Teilnehmenden von führenden Historikern, Politologen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern aus Russland und Deutschland begleitet.

Die Kosten für die An- und Abreise von Deutschland nach Perm sowie für die Teilnahme an der Konferenz einschließlich Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu bewerben.

Bitte übersenden Sie hierfür

-           ein Anschreiben (nicht länger als eine Seite) mit Darlegung Ihrer Motivation

-           Tabellarischer Lebenslauf

-          Zusammenfassung Ihres Vortrags (400 Wörter)     

Um Einsendung Ihrer Bewerbung bis zum Sonntag, 10.07.2016, an Frau Dr. Vera Dubina bei der FES Moskau unter der nachfolgenden Mailadresse wird gebeten: Vera.Dubina@fesmos.ru  

 

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Die Videorezension auf Sammelband "Everyday history during the communist dictatorship: German-Russian perspectives on late socialism". FES/ZZF Potsdam, ROSSPEN wurde unter Videos auf FES Website gestellt. Die Rezension könnte hier heruntefahren werden. 
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Am 21. März wurde die von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützte Ausstellung „Unterschiedliche Kriege: Der Zweite Weltkrieg in europäischen Schulbüchern“ in den Räumlichkeiten von Memorial (Moskau, ul. Karetnyy Ryad, 5/10) eröffnet. Die Ausstellung ist ab sofort täglich von 11 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedliche Darstellung und Verarbeitung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges in den Schulbüchern Deutschlands, Italiens, Litauens, Polens, Russlands und der Tschechischen Republik. Konzipiert und vorbereitet wurde die Ausstellung von der Arbeitsgruppe "Historische Erinnerung und Aufklärung" des Bürgerforums EU-Russland und in enger Zusammenarbeit mit Historikern, Vertretern der Zivilgesellschaft, Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern sowie engagierten Freiwilligen aus allen beteiligten Ländern. Die Ausstellung wird in Russland nicht nur in Moskau, sondern auch in Jekaterinburg, Kostroma, Perm, St. Petersburg und Jaroslawl zu sehen sein.

Ein Video der Eröffnungsveranstaltung kann auf unserer Website unter „Videos“ oder auf Youtube angesehen werden. Die Ausstellung wurde vom Vorsitzenden von Memorial Arseni Roginski, dem EU-Botschafter in Moskau Vygaudas Ušackas, dem Leiter der politischen Abteilung der deutschen Botschaft in Moskau Hubert Knirsch sowie dem Vorsitzenden des Rates des Präsidenten der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft Michail Fedotow eröffnet.

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