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Cross-border Migrations from the East to the West, Russia and the East

Cross-border Migrations from the East to the West, Russia and the East

Vom 21. bis 23. November fand in den Räumlichkeiten des Instituts für Orientalistik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau die internationale Konferenz „Cross-border Migrations from the East to the West,  Russia and the East: Past and Present“ statt. Sie wurde vom Forschungszentrum zu Problemen des heutigen Asiens am Institut für Orientalistik, der Friedrich-Ebert-Stiftung in Russland und der Altaier Staatlichen Universität organisiert.

An der Konferenz nahmen über 60 Experten im Bereich der historischen und gegenwärtigen Migrationsforschung teil. Darunter waren sowohl zahlreiche russische Forscher (u.a. aus Moskau, St. Petersburg, Kasan, Murmansk, Schadrinsk, Novosibirsk, Barnaul, Kemerowo,Tomsk, Irkutsk, Ulan-Ude, Wladiwostok, Petropawlowsk-Kamtschatski) als auch ausländische Spezialisten aus Italien, Tschechien, der Türkei, dem Sudan, Moldau, Belarus, Armenien, Kasachstan und der Mongolei vertreten. Neben drei Plenarsitzungen, bei denen auch die aktuellen Migrationsherausforderungen zur Sprache kamen (z.B. der Zustrom syrischer Flüchtlinge in die Türkei und die Migrationskrise im Sudan), fanden im Rahmen der Konferenz drei thematische Sitzungen  statt: „Worte und Bedeutungen“, „Gründe und Ziele“ und „Folgen“. Am letzten Konferenztag wurde darüber hinaus bei einem runden Tisch die Entwicklung einer einheitlichen Migrationstypologie erörtert. Diese könnte für alle Migrationsbewegungen von der Vorzeit bis heute angewandt werden.

Im Anschluss an die Konferenz wird 2017 im Verlag der Altaier Staatlichen Universität ein Sammelband erscheinen, der die Vorträge der Konferenzteilnehmer zusammenfassen wird. Mittelfristig ist die Veröffentlichung einer Monographie unter Mitwirkung der Experten der Konferenz sowie anderer Forscher geplant.

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