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Konferenz "Humanismus und das 20. Jahrhundert"

Konferenz "Humanismus und das 20. Jahrhundert"

Die VII. allrussischen Wissenschaftskonferenz des aufklärerisch-wissenschaftlichen Rates und der marxistischen Organisation (NI und NPS АМО), organisiert mit Hilfe der Friedrich Ebert Stiftung, fand  unter dem Titel  „Humanismus und 20. Jahrhundert: Schlussfolgerungen, Probleme, Perspektiven“ statt. Auf der Konferenz wurden folgende Fragen und Themen behandelt: Humanistische Werte, Normen und  Prinzipien, der Konflikt mit dem Realismus, Humanismus als Weltbild und als Ideologie. Abstrakter und konkreter Humanismus; Erfahrungen aus dem 20. Jahrhundert und Empirismus; Humanismus als Theorie und als Praxis im gegenwärtigen Russland und Westen; Fortschritte und Rückschläge; Historische Perspektive und neue „Herausforderung“ an den Humanismus des 21. Jahrhunderts.

Die Konferenz war in drei Blöcke aufgeteilt: „Krieg und Humanismus gestern und heute“, „Humanismus und Antihumanismus als historisches Erbe“, „Humanismus in der Gegenwart und Zukunf“. Am Ende der Konferenz gab es noch einen „Runden Tisch“, an dem die Teilnehmer des Seminares und die Vortragenden gemeinsam über die Seminarbeiträge diskutiert haben. Insgesamt haben an beiden Veranstaltungen zusammen 58 Personen teilgenommen. Es gab 15 Vorträge, davon 3 über Skype, 13 Kurzbeiträge und 5 Standvorträge. Die ausländischen Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland, Griechenland, Lettland und der Ukraine präsentierten Papers oder hatten Poster angefertigt.

Über die Erfahrungen, die wir aus dem Zweiten Weltkrieg ziehen können, Anna Perstein  im Vortrag: „Museen als Wissensspeicher und Bildungsinstitution. Memorial Szanissa Lipke“. Die Vorträge von Jan Daniel und Jean Sebastien Pierre handelten vom Sozialdarwinismus, der nicht nur während des Zweiten Weltkriegs, sondern auch heute noch relevant sei.

 Eine detaillierte Untersuchung der in Deutschland vorherrschenden Situation, der Tätigkeiten von Pegida und anderen rechtsextremen Vereinigungen in Europa gab Hartmut Peter. Der Vortrag demonstrierte, dass nationalistisches Gedankengut in einem kleinen Teil der Gesellschaft wieder populär wird und das nicht nur in Deutschland. Dabei wurde aufgezeigt, dass ein großer Teil der Demonstranten sowohl über höhere Schulbildung, als auch über einen festen Arbeitsplatz verfügen und eher zum wohlhabenderen Teil der Gesellschaft gehören.

Die Teilnehmer des „Runden Tisches“ am 14. November (I. K. Pantin, I. G. Abramkon, T. I. Filimonowa, A. C. Sabeschanckij) besprachen, das eines der wichtigsten Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs darin bestanden hat, dass Länder mit verschiedenen sozio-ökonomischen Ideologien in der Lage waren, einen Kompromiss zu schließen und eine einheitliche Koalition zum Sieg über den Faschismus zu schaffen.

Das zweite wichtige Ergebnis ist sicherlich die Schaffung der UN, die in ihrer inzwischen 70-jährigen Geschichte eine internationale Organisation bildet, die Aktionen von inzwischen 193 Mitgliedsstaaten auf dem Gebiet Wirtschaft, Kultur, Gesundheit und anderen leitet. Dazu kommt der UN-Sicherheitsrat, der für die Aufrechterhaltung von Recht und Frieden auf der Welt verantwortlich ist. Die verstärkten Aktivitäten der UN lassen erkennen, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und überstaatlicher Organisation in den einzelnen Nationalstaaten gewachsen ist. Die Zusammenarbeit in der UN ist die beste Möglichkeit für die Staaten, Zivilisation und Frieden in der Welt zu fördern.

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