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Internationale Konferenz: “Green Economy and quality of urban life“

Internationale Konferenz: “Green Economy and quality of urban life“
 
Wie kann man die Lebensqualität der Bevölkerung in Anbetracht der globalen Grenzen des Wachstums und der Ressourcen nachhaltig verbessern?
 
Dies war eine der Ausgangsfragen, mit der sich die Teilnehmer der  Konferenz „Green Economy and quality of urban life“ am 30. und 31. Oktober beschäftigten. Organisiert wurde sie durch die Higher School of Economics, die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Strelka-Institut sowie durch das Russisch-Deutsche Büro für Umweltinformation. Russische und auch zahlreiche internationale Gäste stellten sowohl die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen ihrer Länder vor, als auch Projekte und Maßnahmen um diese nachhaltig zu bewältigen.
 
Ein Beispieldafür ist eine Fotoausstellung in Grünanlagen in Moskau zum Thema Recycling, mit dem Ziel, das ökologische Bewusstsein der Bevölkerung zu fördern. Gast aus Deutschland war die Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe. Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestages und war Vorsitzende der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. In ihrem Beitrag stellte sie Vorschläge vor, wie man sozial-ökologischen Fortschritt in einer Gesellschaft erreichen kann und wie es bereits in Deutschland zum Teil umgesetzt wird. Ein zentrales Thema und besonders aktuell für Moskau, war natürlich die Transportproblematik. Was sind die Bestandteile einer nachhaltigen Verkehrspolitik?
 
Wie kann man die Anzahl der Autos im Stadtzentrum verringern? Darüber haben sich Mikhail Blinkin (Institut für Transportwirtschaft und Transportpolitik, Higher School of Economics) und Nick Aldworth (Transport for London) auseinandergesetzt. 
 
Am 2. Konferenztag stand die urbane Architektur im Mittelpunkt der Diskussion. Was sind die modernen Zugänge zur Park-Planung? Wie kann man ein „comfortable everyday city space“ schaffen? Was sind die Ausgangspunkte der Architekturpolitik in Moskau und anderen großen Städten? Diese und weitere Fragen wurden auch in den Arbeitsgruppen diskutiert und danach als Empfehlungen für Moskau vorgestellt.
 
 
 

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