«Ohne Demokratie kann es keine Freiheit geben

Sie zu schützen und zu erhalten, wo immer sie gefährdet ist, ist die erste Pflicht eines Jeden, der die Freiheit liebt.»

Friedrich Ebert

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine international tätige, nicht-kommerzielle und nicht-staatliche Organisation, die sich den Grundwerten der Sozialdemokratie verpflichtet hat.

In Russland unterstützt die Stiftung bereits seit 1989 den Dialog mit anderen Staaten, die Suche nach Lösungen zu gesellschaftlichen Problemen und die Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft.

Auf unserer Seite bieten wir Ihnen alle Informationen zu unserer Arbeit in Russland und Deutschland sowie zu unseren Publikationen.
 

 

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Die 15. Sitzung der Schlangenbader Gespräch fand am Ende April statt

Vom 26. bis 28. April 2012 fand das 15. Schlangenbader Gespräch statt, ein deutsch-russischer Gesprächskreis zu außen- und sicherheitspolitischen Fragen, der jedes Frühjahr etwa sechzig Fachleute aus beiden Ländern zusammenführt. In diesem Jahr stand er unter dem Leitthema „Wie weiter? Die Europäische Union und Russland zwischen Stabilität und Fortschritt“. Die Veranstaltung wurde von den Friedrich-Ebert-Stiftung in der Russischen Föderation, Moskau, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt, Konrad-Adenauer-Stiftung in der Russischen Föderation, Moskau, Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen, Akademie der Wissenschaften, Moskau, organisiert.

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Neue Medientechnologien können die Gewerkschaften festigen

Neue Medientechnologien können die Gewerkschaften festigenWie erklärt man Gewerkschaftsmitgliedern schlüssig den Sinn von Gewerkschaften und wie lenkt man die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die Tätigkeit von Gewerkschaften? Diesen und anderen Fragen war das vom 27.-28. März in Togliatti stattgefundene Seminar “Informationsarbeit der Gewerkschaften” gewidmet.

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Die Gewerkschaften im Agrarsektor suchen nach Möglichkeiten zur Entwicklung

Die Gewerkschaften im Agrarsektor suchen nach Möglichkeiten zur EntwicklungVom 25.- 28. März 2012 fand im Bildungszentrum der Russischer Arbeitergewerkschaft in Moskau eine internationale Konferenz in Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung zum Thema „Stärkung der Gewerkschaftsorganisationen im Agrarsektor“ statt.

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Zivilgesellschaft diskutiert über klimafreundliches Wohnen in Krasnojarsk

Zivilgesellschaft diskutiert über klimafreundliches Wohnen in KrasnojarskDie Friedrich Ebert Stiftung in Russland unterstützte die Konferenz „Moderne Aspekte der Reform der Wohnungsverwaltung“ der Assoziation der sibirischen und fernöstlichen Städten (ASDG – Assoziazija Sibirskich i Dalnewostotschnich Gorodow), die vom 13.-14. April in Krasnojarsk stattfand.

Russland wählt: Perspektiven aus Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk

Die Sicht auf die politischen Entwicklungen in Russland wird häufig vom Moskauer Blickwinkel bestimmt. Aus diesem Grund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) auch Meinungen aus der zweit- und der drittgrößten Stadt Russlands, St. Petersburg (etwa 4,9 Millionen Einwohner) und Nowosibirsk (etwa 1,5 Millionen Einwohner), eingeholt. Drei Wissenschaftler und ein Politiker schauen auf Russland zwischen den Wahlen und geben einen Ausblick. Ihre Meinungen entsprechen nicht unbedingt denen der FES. Gleichwohl verdeutlichen sie eine Stimmung im Land, die sich deutlich von der unterscheidet, die 2004 und 2008 vor Präsidentenwahlen in Russland zu beobachten war. Der Fatalismus der russischen Bürger ob der politischen Zukunft ist wie weggeblasen.

Die Zollunion zwischen Russland, Kasachstan und Belarus: Grundstein einer Eurasischen Union?

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im März 2012 hat Vladimir Putin in einer Reihe von Artikeln in großen russischen Tageszeitungen verschiedene Projekte für eine nächste Amtszeit angekündigt. Unter anderem stellte er eine Integrationsvision für den postsowjetischen Raum vor – die Gründung einer Eurasischen Union. Eine Umsetzung des Projekts erscheint aber unwahrscheinlich. Der ökonomische Nutzen ist ungewiss, zudem sprechen politische Gründe gegen das Projekt. Während für Russland geopolitische Überlegungen eine tiefere Integration im postsowjetischen Raum erstrebenswert machen, sind die Führungen in den postsowjetischen Staaten bestrebt eine zu enge Bindung an Russland zu vermeiden.

Dumawahlen 2011: Russland vor einer politischen Wende?

Beim Versuch die russische Parteienlandschaft und den gegenwärtigen Wahlkampf am Vorabend der am 4. Dezember 2011 stattfindenden Dumawahlen zu analysieren, steht man vor einem unlösbaren Widerspruch: Zwar sprechen alle Akteure, von der „Partei der Macht“ bis zur Opposition, von der Notwendigkeit einer tiefgreifenden politischen Wende – jedoch verspricht keine der realistischen Prognosen für den Wahlausgang einen grundlegenden politischen Wandel in naher Zukunft.

The Engagement of Regional Neighbors in Afghanistan

Die Autoren dieses Artikels (auf Englisch) analysieren die Situation um die Zukunft Afghanistans, widmen dabei eine große Aufmerksamkeit der regionalen Zusammenarbeit und der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, in erster Linie hinsichtlich der Arbeitsplatzschaffung.

Diese Studie wurde im Rahmen des Projektes unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums Russlands durchgeführt. Die Präsentation der Ergebnisse fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel im Oktober 2011 statt.

 

Aussischten für die soziale Demokratie im heutigen Russland

Nach Anbruch der Perestroika begann die Etablierung sozialdemokratischer Ideen und Strukturen in der Sowjetunion. Eine neue Phase im Werdegang der Sozialdemokratie in Russland begann im Jahr 2000 mit Versuchen, zahlreiche sozialdemokratische und sozialistische Parteien Russlands zu vereinigen, die letztendlich die Entstehung der Partei „Gerechtes Russland“ als eines neuen Akteurs auf der linken Seite des politischen Spektrums zur Folge hatten.

Zwanzig Reformjahre aus der Sicht der Russen

Seit dem Ende des Jahres 2011 – Anfang 2012 sind es nun 20 Jahre her, seit der russische Staat radikale Reformen in Angriff nahm, die nicht nur das gesamte Wirtschaftssystem, sondern auch die Gesellschaft tiefgreifend veränderten.

Wir möchten Sie auf die Kurzergebnisse der Studie «Zwanzig Reformjahre aus der Sicht der Russen» aufmerksam machen, die von einem Autorenkollektiv des Soziologie-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Russischen Föderation erarbeitet wurde. Der Originaltext der Studie wurde vor einiger Zeit auf unserer Webseite veröffentlicht.