«Ohne Demokratie kann es keine Freiheit geben

Sie zu schützen und zu erhalten, wo immer sie gefährdet ist, ist die erste Pflicht eines Jeden, der die Freiheit liebt.»

Friedrich Ebert

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine international tätige, nicht-kommerzielle und nicht-staatliche Organisation, die sich den Grundwerten der Sozialdemokratie verpflichtet hat.

In Russland unterstützt die Stiftung bereits seit 1989 den Dialog mit anderen Staaten, die Suche nach Lösungen zu gesellschaftlichen Problemen und die Entwicklung einer lebendigen Zivilgesellschaft.

Auf unserer Seite bieten wir Ihnen alle Informationen zu unserer Arbeit in Russland und Deutschland sowie zu unseren Publikationen.
 

 

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Soziologische Probleme der Machtinstitutionen unter der Bedingungen der russischen Transformation

Vom 27.10. bis 29.10.2011 fand in St. Petersburg, gefördert von der Friedrich Ebert Stiftung, das zehnte allrussische Seminar „Soziologische Probleme der Machtinstitutionen unter der Bedingungen der russischen Transformation“ statt. Das Seminar wurde vom Soziologischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaft und von der Russischen Assoziation der politischen Wissenschaft organisiert.

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Präsentation des Buches „Auf einer Suche nach Russland. Eine Reihe zur Identitätsdebatte. Russlands Osten – Der Ferne Osten“ am 22.November um 18.00 Uhr.

 

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Wasserverteilung in Zentralasien

Am 31. Oktober fand die Studie-Präsentation "Wasserverteilung in Zentralasien" im Orient-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften statt.

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Okt.

Vom 3. bis 11. September hat eine Gruppe der Vertreter der russischen Jugendorganisationen RSDSM aus Sankt Petersburg, Moskau, Vologda und Ishevsk Deutschland (Bundesland Rheinland-Pfalz) besucht, wo Treffen mit den Mitgliedern der deutschen Jugendorganisationen stattgefunden haben. Das Seminar wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt.

Dumawahlen 2011: Russland vor einer politischen Wende?

Beim Versuch die russische Parteienlandschaft und den gegenwärtigen Wahlkampf am Vorabend der am 4. Dezember 2011 stattfindenden Dumawahlen zu analysieren, steht man vor einem unlösbaren Widerspruch: Zwar sprechen alle Akteure, von der „Partei der Macht“ bis zur Opposition, von der Notwendigkeit einer tiefgreifenden politischen Wende – jedoch verspricht keine der realistischen Prognosen für den Wahlausgang einen grundlegenden politischen Wandel in naher Zukunft.

The Engagement of Regional Neighbors in Afghanistan

Die Autoren dieses Artikels (auf Englisch) analysieren die Situation um die Zukunft Afghanistans, widmen dabei eine große Aufmerksamkeit der regionalen Zusammenarbeit und der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, in erster Linie hinsichtlich der Arbeitsplatzschaffung.

Diese Studie wurde im Rahmen des Projektes unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums Russlands durchgeführt. Die Präsentation der Ergebnisse fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel im Oktober 2011 statt.

 

Aussischten für die soziale Demokratie im heutigen Russland

Nach Anbruch der Perestroika begann die Etablierung sozialdemokratischer Ideen und Strukturen in der Sowjetunion. Eine neue Phase im Werdegang der Sozialdemokratie in Russland begann im Jahr 2000 mit Versuchen, zahlreiche sozialdemokratische und sozialistische Parteien Russlands zu vereinigen, die letztendlich die Entstehung der Partei „Gerechtes Russland“ als eines neuen Akteurs auf der linken Seite des politischen Spektrums zur Folge hatten.

Tandemonstration der Machtlosigkeit

Putins Stabilität als Garantie für Medvedevs Modernisierung – so müsste die offizielle Definition der aktuellen politischen Situation lauten. Doch an Stabilität mangelt es uns, und die Modernisierung kommt nicht voran. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Im letzten Präsidentschaftsjahr Dmitrij Medvedevs zerbricht sich ganz Russland den Kopf darüber, ob im Führungstandem Einigkeit herrscht. Die Instabilität strahlt auf die Provinz aus - selbst in traditionell ruhigen Regionen wie dem Gebiet Novosibirsk brodelt es.

Zwanzig Reformjahre aus der Sicht der Russen

Seit dem Ende des Jahres 2011 – Anfang 2012 sind es nun 20 Jahre her, seit der russische Staat radikale Reformen in Angriff nahm, die nicht nur das gesamte Wirtschaftssystem, sondern auch die Gesellschaft tiefgreifend veränderten.

Wir möchten Sie auf die Kurzergebnisse der Studie «Zwanzig Reformjahre aus der Sicht der Russen» aufmerksam machen, die von einem Autorenkollektiv des Soziologie-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Russischen Föderation erarbeitet wurde. Der Originaltext der Studie wurde vor einiger Zeit auf unserer Webseite veröffentlicht.

Soziale Entwicklung Russlands: Herausforderungen und Lösungsansätze

Trotz des raschen Wirtschaftswachstums in den Jahren 2000 bis 2008 konnte die soziale Lage des Großteils der russischen Bevölkerung auf Grund der Kriterien, die in den entwickelten Industrieländern üblich sind, nicht als zufriedenstellend bezeichnet werden. In der Weltrangliste der Humankapitalent-wicklung, die von der UNO aufgestellt wird, liegt Russland unterhalb des 50. Platzes. Die Krise hat nicht zu einem schroffen Einbruch im Lebensstandard geführt, setzte aber die Notwendigkeit einer sozialen Modernisierung auf die Tagesordnung. Eine Stagnation in diesem Bereich würde nämlich dramatische Folgen für die Modernisierung der Wirtschaft, des politischen und gesellschaftlichen Lebens Russlands haben.
Welchen Herausforderungen sieht sich Russland heute gegenüber?